Über die ersten 2 Turniere und Turniersiege Florians war ja schon in den News zu lesen. Des Weiteren gewann er am vergangenen Wochenende auch noch das 2 Sterne-Turnier in Karlsruhe. Unter anderem gewann er das Finale mit 2:0, obwohl er im ersten Frame auf die letzte Rote schon 34 hinten war.

>>35er Clearance, das war aber nicht sein einziges Break über 30 !!

 

Nur in Ludwigsburg wollte es noch nicht so ganz klappen, dort erreichte er "nur" einmal das Halbfinale und einmal das Viertelfinale. Ob das nun an den ungewohnt schnellen Tischen mit ungewohnt engen Taschen liegt, oder an der langen und mit dem Zug umständlichen Anreise, oder doch am starken Feld, das in Ludwigsburg eigentlich jedes Mal zu finden ist, ist nicht so leicht festzustellen. Wahrscheinlich ist es aber die Kombination dieser Faktoren.

Paul startete, wie schon angekündigt, am 25.10. in Speyer in die Saison. Der Auftakt verlief eigentlich recht gut, bis er im Halbfinale mit 1:2 am späteren Turniersieger Michael Epp scheiterte. Und dies obwohl er den zweiten Frame sehr hoch gewann (Snooker wurde schon auf die letzten 3 Roten benötigt). Ein Grund dafür könnte sein, dass er in diesem Frame bei 24 eine einfache Pinke vom Spot verschoss, bei Möglichkeit danach 2 weitere einfache Rote jeweils von Schwarz gefolgt zu machen. Das war nicht nur ärgerlich, sondern kann einen auch aus seinem Spiel bringen.

Am nächsten Morgen ging es dann ins oben schon beschriebene Ludwigsburg, wo er in der Gruppe sein erstes Spiel zwar klar gewann, dann aber gegen zwei bessere Spieler (HB >80 und >100) unterlag, diese spielten zwar nicht sehr gut, aber da er nicht wirklich in sein Spiel fand, konnte er gegen sie nicht viel ausrichten.

Zwei Wochen später ging es wieder nach Ludwigsburg, auch an diesem Tag war es schwer ins Spiel zu finden und sich an die Tische zu gewöhnen. Das erste Spiel verlor Paul knapp mit 1:2, das zweite sogar mit 0:2 und das obwohl er im ersten Frame ein 38er Break schoss. Danach konnte ihn auch der 2:0 Sieg im letzten Spiel nicht mehr ins Achtelfinale bringen.

Am vergangenen Wochenende in Karlsruhe lief es dafür etwas besser. Da der in der Gruppe an 1 gesetzte nicht erschien, war es nicht schwer sich den Gruppensieg und ein Freilos im Achtelfinale zu sichern. Nach über vier Stunden Wartezeit stand dann das Viertelfinale an, dort traf er auf einen ambitionierten Vereinsspieler aus Karlsruhe, der auf seinen eigenen Tischen an diesem Tag für Paul nicht zu bezwingen war.

Das könnte ich/man jetzt auch auf die lange Wartezeit schieben, aber eigentlich muss man einsehen, dass er an dem Tag einfach besser war.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es am kommenden Wochenende in Ludwigsburg für die zwei Snookersüchtigen aus Offenburg etwas besser läuft als die ersten beiden Male.

[Paul Butz]